Der Traum vom Schreiben ...

wurde in meinem Leben erst spät Wirklichkeit. Bei einem Klassentreffen, 25 Jahre nach der Schulentlassung, stieß mich mein ehemaliger Klassenlehrer mit der Nase drauf. Er brachte zu dem Treffen einen Schulaufsatz von mir mit. Der Titel lautete: "Als ich zum ersten Mal das Meer sah". All die vielen Jahre hatte er dies Frühwerk von mir wie einen Schatz aufbewahrt und schwärmte nun davon in den höchsten Tönen. Dieses Lob aus dem Mund des alten Lehrers, durch dessen gestrenge Hände unzählige Schüler gegangen waren, entfachte in mir etwas, nämlich ...

Die Sucht zu Schreiben ...

mit meiner Fantasie auf die Reise gehen, eintauchen in längst vergangene Zeiten, und von Geschehnissen erzählen, deren historischer Ablauf in mühsamen Recherchen herausgefunden werden musste und den roten Faden für meine Trilogie "Der Vandale" bildet.
Die umfangreiche Arbeit an diesem Stoff hinderte mich nicht daran, etwas immer wieder zu überprüfen, nämlich ...

Das Talent zu Schreiben ...

die Teilnahme an einem Literaturwettbewerb des Autorenbundes "Ruhr-Mark" bescherte mir mit dem Thriller "Bolero" den 2. Preis. Die Kurzgeschichte aus der Terroristenszene mit Anlehnung an den 11. September in New York wurde dann in einer Anthologie der Preisträger "eines dieser Wochenenden",  vom Autorenbund herausgegeben. Von dieser Story habe ich ein Drehbuch für einen TV-Film geschrieben. Es sucht noch einen Produzenten.

 

Weiterhin habe ich in einer Erzählungsreihe „Neumann und der ganz normale Wahnsinn“ eine Figur geschaffen, die in chaotisch, liebevoller Art und Weise mit den Tücken des Alltags kämpft und dabei sehr oft verliert. Ich habe diese Erzählungen in einem recht lustigen und unterhaltsamen Buch zusammengefasst. Dafür suche ich ebenfalls einen Verlag. Episoden daraus „Es geht alles seinen Gang“ und  „Die blaue Reise“ sind in weiteren Anthologien des Autorenbundes „Ruhr-Mark“, mit den Titeln „HeimatOrte“ und „Auf Reisen“, schon nachzulesen.

Bei einem Literaturwettbewerb der Initiative "Gesicht zeigen in EN" wurde mein Beitrag "Die Grillparty" ausgewählt und mit viel Erfolg in einer Lesung der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Geschichte ist auch in einer Broschüre der Initiative nachzulesen.
Bei Anthologieausschreibungen des Verlages EPN (Ponte Novu) konnte ich auf Anhieb in den beiden Anthologien "24.12" (Ein Tag und seine Bedeutung) und "Noch einmal Leben vor dem Sterben" die Kurzgeschichten "Und es gibt es doch“ und „Herbstsonne“ platzieren. Wer die Praxis solcher Ausschreibungen kennt, weiß, dass man sich dort gegen große Konkurrenz durchsetzen muss.

Darüber hinaus ruhen noch etliche Erzählungen und Kurzgeschichten in der so genannten "Schublade", die ich geschrieben habe, wenn ich mich von den „Vandalen“ erholen musste. 
Mein neuestes Werk steht kurz vor der Vollendung und trägt den Titel „Sternensaat“ Es schlägt einen Bogen von dem alten Volk der Sumerer zu den, erst seit kurzer Zeit entdeckten, Pyramiden von Visoko in Bosnien- Herzegowina und verbindet Sciencefiction mit Historie und Realität mit Fantasie. Ich hoffe, dass auch dieses Buch meinen Lesern gefallen wird.
Natürlich bereitet das Schreiben nicht nur Freude, sondern weckt auch gewisse ...

Hoffnungen und Wünsche ...

wie wohl alle Autoren, habe ich das Ziel etwas zu schaffen, was allgemein anerkannt wird. Erfolg ist die Triebfeder, die mich zum Schreiben antreibt, Lob ist der Balsam auf die ständigen Selbstzweifel und Kritik die Korrektur, die mich wieder auf den Boden zurückholt, wenn ich beginne, abzuheben.
Und dann gibt es noch ein Leben, wenn ich nicht schreibe ...

Der Mensch Gerd Gerber ...

liebt alle Freuden des Lebens (leider sind sie entweder unmoralisch oder
machen dick).
Liebt Sport in jeder Form, vor allem aber Tennis aktiv in einer Mannschaft.
Liebt zwei Frauen, seine Tochter Katrin mit den Enkeln Robin und Karolina und seine Ehefrau Petra.
Hasst Ignoranz, Ungerechtigkeit und Intoleranz.
Hat Angst vor dem Älterwerden und ist dankbar für jeden Tag, den er gesund erleben darf.